Kinderärzte können mit gezielten Zusatzqualifikationen sowohl ihre medizinische Expertise als auch ihre Karrierechancen erheblich verbessern. Die pädiatrischen Subspezialisierungen sind gefragt und bieten interessante berufliche Perspektiven in Klinik und ambulanter Praxis.

Hintergrund

Lohnende Zusatzqualifikationen für Kinderärzte:

  • Neonatologie (Schwerpunkt): Die Versorgung von Früh- und Neugeborenen ist eines der anspruchsvollsten und bestentlohnten Felder der Kinderheilkunde. Perinatalzentren Level 1 und 2 suchen laufend Neonatologen.
  • Sozialpädiatrie (Zusatzbezeichnung): SPZ-Stellen (Sozialpädiatrische Zentren) bieten interessante Tätigkeiten für Kinderärzte mit Interesse an Entwicklungsdiagnostik und ADHS.
  • Kinderkardiologie: Hochspezialisertes Feld an Kinderherzzentren. Gute akademische Karrierechancen.
  • Kinder- und Jugendpsychiatrie (Doppelweiterbildung): Angesichts der steigenden psychischen Erkrankungen bei Kindern und Jugendlichen ist KJP ein absolutes Wachstumsfeld.
  • Allergologie und Immunologie: Atopie, Asthma und Nahrungsmittelallergien bei Kindern nehmen zu. Kinderärzte mit Allergologie-Zusatzbezeichnung sind gefragt.

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. SPZ-Tätigkeit als Einstieg in Entwicklungsdiagnostik: SPZ bieten feste Stellen und Weiterbildungsermächtigung. Für Kinderärzte mit Interesse an Entwicklungsneurologie ein idealer Einstieg.
  2. ADHS-Diagnostik und -Therapie: Schulungen in der ADHS-Diagnostik und Methylphenidat-Therapie sind für niedergelassene Kinderärzte sehr relevant.
  3. Kühlkette für Impfstoffe absichern: Kinderarztpraxen lagern wertvolle Impfstoffe. Ärzteversichert empfiehlt eine Kühlgeräteversicherung als Teil des Praxis-Versicherungspakets.
  4. DGKJ-Fortbildungen nutzen: Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin bietet umfangreiche Curricula für alle Subspezialisierungen.

Quellen

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →