Reha-Kliniken sind komplexe medizinische Einrichtungen mit einem spezifischen Risikoprofil: Sie behandeln schwererkrankte Patienten über längere Zeiträume und betreiben Sport- und Therapieeinrichtungen, die besondere Risiken mitbringen.

Hintergrund

Spezifische Risiken von Reha-Kliniken:

  • Medizinische Behandlungsfehler: Wie in Akutkliniken bestehen Haftungsrisiken für ärztliche und pflegerische Fehler.
  • Sport- und Trainingsunfälle: Ergometer, Schwimmbäder und Sporträume erhöhen das Unfallrisiko für Patienten erheblich.
  • Sturz- und Transferrisiken: Reha-Patienten sind oft mobilitätseingeschränkt und haben ein erhöhtes Sturzrisiko.
  • Gebäude und Technik: Große Klinikgebäude mit Schwimmbädern, Turnhallen und medizinischen Geräten erfordern umfangreiche Gebäude- und Technikversicherungen.
  • Datenschutz und Krankendaten: Umfangreiche medizinische Dokumentation macht Reha-Kliniken zu Zielen von Cyberangriffen.

Versicherungsbausteine für Reha-Kliniken:

  • Betriebs- und Berufshaftpflicht mit Klinik-Deckung (mind. 5 Millionen Euro)
  • Cyberversicherung
  • Gebäudeversicherung (All-Risk)
  • Maschinenbruchversicherung für Therapiegeräte
  • D&O für Klinikleitung

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. Spezialisierte Klinikversicherer wählen: Standard-Praxisversicherungen sind für Reha-Kliniken nicht geeignet. Spezialisten wie Ecclesia, Funk oder Helmsauer haben Klinikkonzepte.
  2. Sporteinrichtungen gesondert versichern: Schwimmbäder, Turnhallen und Sportgeräte haben eigene Risikoprofile und erfordern spezifische Klauseln.
  3. Cyberversicherung prioritär: Reha-Kliniken verwalten umfangreiche Patientendaten. Eine Cyberversicherung mit Incident-Response ist unverzichtbar.
  4. Ärzteversichert berät zu Klinik-Versicherungskonzepten: Als spezialisierter Makler kennt Ärzteversichert alle Anforderungen medizinischer Einrichtungen unterschiedlicher Größen.

Quellen

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