Eine Handverletzung kann die operative Karriere eines Chirurgen dauerhaft beenden. Die richtige BU-Versicherung zahlt bereits dann, wenn der Chirurg seinen konkreten Beruf als Operateur nicht mehr ausüben kann, ohne auf andere ärztliche Tätigkeiten zu verweisen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • BU ohne abstrakte Verweisung ist für Chirurgen unverzichtbar
  • Beste Anbieter für Chirurgen-BU: Allianz, Nürnberger, Swiss Life, Gothaer, Canada Life
  • Einschluss von Teilberufsunfähigkeit (ab 25 % BU-Grad) empfehlenswert

Ausführliche Antwort

Für Chirurgen ist die abstrakte Verweisung im BU-Vertrag das größte Risiko: Ohne entsprechende Ausschlussklausel kann der Versicherer im Leistungsfall argumentieren, der Versicherte könne trotz Handverletzung noch als nicht-operativer Arzt tätig sein. Damit würde die BU-Rente nicht gezahlt, obwohl der Chirurg seinen Beruf als Operateur nicht mehr ausüben kann.

Empfehlenswerte Anbieter, die explizit auf abstrakte Verweisung verzichten und Chirurgen besonders gute Konditionen bieten, sind: Allianz (BU-Schutzbrief Premium), Nürnberger (Profi-BU-SBU), Swiss Life (BU Classic), Gothaer (BU-Profi) und Canada Life. Diese Anbieter bieten zudem Teilberufsunfähigkeitsklauseln ab einem BU-Grad von 25 oder 50 Prozent.

Für Chirurgen mit handwerklicher Haupttätigkeit (plastische Chirurgen, Mikrochirurgen, Neurochirurgen) empfiehlt sich zusätzlich eine Gliedertaxe-Unfallversicherung, die bei dauerhaftem Funktionsverlust der Hände eine einmalige Kapitalzahlung leistet. In Kombination mit der BU bietet das den umfassendsten Schutz.

Worauf Ärzte besonders achten sollten

Chirurgen sollten ihren BU-Vertrag im Rahmen eines professionellen Vergleichs auf Verweisungsklauseln, Nachversicherungsgarantien und Karenzzeiten überprüfen lassen. Ärzteversichert vergleicht Chirurgen-spezifische BU-Tarife und findet die beste Absicherung für jeden operativen Fachbereich.

Quellen und weiterführende Informationen

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