Ein CEREC-System gehört zu den kostspieligsten Investitionen einer Zahnarztpraxis und kostet je nach Ausstattung zwischen 100.000 und 200.000 Euro. Eine sorgfältige Finanzierungs- und Versicherungsplanung ist daher unerlässlich.

Hintergrund

Folgende Aspekte sind bei der CEREC-Investition zu beachten:

  • Finanzierungsoptionen: Leasingmodelle von Dentsply Sirona (Hersteller) oder Drittanbietern ermöglichen den Erwerb ohne großen Kapitaleinsatz. Bankkredite mit ärztlicher Zulassung als Sicherheit sind eine Alternative.
  • Steuerliche Abschreibung: Das CEREC-System kann über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer (6 bis 8 Jahre) abgeschrieben werden. Beschleunigte Abschreibung nach § 7g EStG kann steuerlich vorteilhaft sein.
  • Versicherungsschutz: Das Gerät muss in der Inhaltversicherung (Elektronikversicherung) separat versichert werden. Standardinventarversicherungen decken Spezialgeräte oft nur bis zu einem Betrag ab.
  • Rentabilitätsberechnung: CEREC rechnet sich ab einer bestimmten Fallzahl. Eine realistische Kalkulation vor der Investition ist Pflicht.

Führende Finanzierungsanbieter: Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank), Commerzbank Dental Finance und Sparkassen mit Praxisfinanzierungs-Expertise.

Praktische Hinweise für Ärzte

  1. Businessplan erstellen: Kalkulieren Sie, ab welcher monatlichen Fallzahl das CEREC kostendeckend arbeitet und wann die Investition amortisiert ist.
  2. Elektronikversicherung abschließen: Schließen Sie eine separate Elektronikversicherung für das CEREC ab, die auch Bedienungsfehler und Kurzschlüsse abdeckt.
  3. Wartungsvertrag einkalkulieren: Hersteller-Wartungsverträge sind teuer, aber wichtig für den Betrieb. Kalkulieren Sie diese Kosten in Ihre Rentabilitätsrechnung ein.
  4. Absicherung durch Ärzteversichert: Als spezialisierter Makler prüft Ärzteversichert, ob Ihr Gerät im bestehenden Versicherungsschutz ausreichend abgedeckt ist.

Quellen

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