Die Glasversicherung für Arztpraxen ist häufig als Baustein in der Praxisinhaltsversicherung enthalten. Für Praxen mit großen Glasflächen, Schaufenstern oder teuren Glasdekorationen lohnt eine eigenständige Glasversicherung. Führende Anbieter sind Allianz, HDI, Zurich und AXA.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Glasversicherung deckt Bruchschäden an Scheiben, Glastüren und Spiegeln
  • Kosten von 100 bis 300 Euro jährlich für eine typische Arztpraxis
  • Oft als Zusatzbaustein in der Praxisinhaltsversicherung günstiger als eigenständige Police

Ausführliche Antwort

Eine Glasversicherung für Arztpraxen schützt vor Bruchschäden an Glasflächen, die durch Vandalismus, Unfälle oder technische Defekte entstehen. Abgedeckt sind in der Regel Fenster, Glastüren, Trennwände aus Glas, Glasvitrinen und Glasspiegel. Schäden durch Feuer oder Leitungswasser fallen typischerweise unter die allgemeine Inhaltsversicherung, nicht die Glasversicherung.

Die Jahresprämie für eine typische Arztpraxis mit 200 bis 400 Quadratmeter Fläche liegt zwischen 100 und 300 Euro. Bei Praxen in Erdgeschosslage mit großen Glasfronten oder Schaufenstern kann die Prämie auf 500 Euro steigen. Viele Anbieter wie Allianz, Zurich oder HDI integrieren die Glasversicherung auf Anfrage günstig in die Praxisinhaltsversicherung.

Auf den Einschluss von Selbstbeteiligungen sollte geachtet werden: Manche Glasversicherungen haben Selbstbehalte von 150 bis 250 Euro je Schadenfall, was bei kleinen Schäden wie einem einzelnen zerbrochenen Fenster die Erstattung eliminiert.

Worauf Ärzte besonders achten sollten

Praxisinhaber sollten vor dem Abschluss einer separaten Glasversicherung prüfen, ob der Schutz nicht bereits in der Inhaltsversicherung enthalten ist. Ärzteversichert analysiert bestehende Policen und empfiehlt die kosteneffizienteste Lösung für den Glasschutz.

Quellen und weiterführende Informationen

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