Eine Gruppenversicherung für die Arztpraxis ermöglicht es, Mitarbeiter zu deutlich günstigeren Konditionen zu versichern als im Einzeltarif. Besonders beliebt sind Gruppen-Unfallversicherungen, Gruppenberufsunfähigkeitsversicherungen und Gruppenlebensversicherungen als Benefit für das Praxisteam.

Hintergrund

Gruppenversicherungsverträge werden mit einem Versicherer für eine definierte Gruppe von Personen abgeschlossen. Der Praxisinhaber fungiert als Versicherungsnehmer, die Mitarbeiter sind versicherte Personen. Typischerweise entfällt bei Gruppenverträgen die individuelle Gesundheitsprüfung bis zu einer bestimmten Versicherungssumme. Das macht Gruppenversicherungen besonders attraktiv für Mitarbeiter mit Vorerkrankungen. Anbieter wie Allianz, HDI und AXA bieten spezialisierte Gruppenprodukte für Heilberufe an.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Prüfen Sie Gruppenunfallversicherungen als kostengünstigen Einstieg in Mitarbeiterbenefits.
  • Nutzen Sie steuerliche Vorteile: Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge sind lohnsteuerfrei bis zu bestimmten Grenzen.
  • Klären Sie, ob Mitarbeiter die Versicherung beim Ausscheiden aus der Praxis übernehmen können.
  • Kombinieren Sie Gruppenversicherung mit betrieblicher Krankenversicherung (bKV) für maximale Mitarbeiterbindung.
  • Ärzteversichert verhandelt für Arztpraxen günstige Gruppenkonditionen mit führenden Versicherern.

Quellen

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