HNO-Praxen sind durch hochwertige Geräte wie Audiometrie-Anlagen, Endoskopie-Ausrüstung und Laser geprägt. Diese teuren Geräte müssen besonders versichert sein. Zudem bestehen spezifische Haftungsrisiken bei operativen Eingriffen wie Tonsillektomien oder Mittelohroperationen.

Hintergrund

Zu den größten Risiken in HNO-Praxen zählen Geräteschäden und Haftungsansprüche nach ambulanten Operationen. Ein Audiologiegeräte-Set kann schnell 30.000 Euro und mehr kosten. Die Inhaltsversicherung muss den tatsächlichen Neuwert aller Geräte abdecken. Bei ambulanten OPs greift zusätzlich eine erhöhte Haftpflichtprämie. Abrechnungstechnisch bieten EBM-Leistungen wie die Audiometrie und Gleichgewichtsdiagnostik gute Erlösquellen, die korrekt dokumentiert werden müssen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Erstellen Sie ein aktuelles Geräteverzeichnis und prüfen Sie die Deckung in der Inhaltsversicherung.
  • Schließen Sie eine separate Elektronikversicherung für empfindliche Diagnosegeräte ab.
  • Überprüfen Sie Ihre Berufshaftpflicht auf ambulante OP-Deckung und ausreichende Deckungssummen.
  • Nutzen Sie spezialisierte Abrechnungssoftware für HNO zur Optimierung der EBM-Abrechnung.
  • Ärzteversichert kennt die spezifischen Anforderungen von HNO-Praxen und findet passende Lösungen.

Quellen

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