Immobilienfonds bieten Ärzten die Möglichkeit, in Immobilien zu investieren, ohne direkt Eigentümer zu werden. Offene Immobilienfonds sind liquider, aber ertragsschwächer. Geschlossene Immobilienfonds bieten höhere Renditen bei deutlich höherem Risiko und langer Kapitalbindung.
Hintergrund
Offene Immobilienfonds investieren in ein breit gestreutes Portfolio aus Büro-, Handels- und Wohnimmobilien. Renditen liegen typischerweise zwischen 2 und 4 Prozent jährlich. Geschlossene Immobilienfonds (Alternative Investmentfonds, AIF) bündeln Kapital für einzelne Projekte, versprechen Renditen von 5 bis 8 Prozent, sind aber illiquide und mit Totalverlustrisiko behaftet. Für Ärzte wichtig: Fondserträge sind steuer- und sozialabgabenpflichtig.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Beschränken Sie das Investment in geschlossene Fonds auf maximal 10 bis 15 Prozent des Anlagevermögens.
- Prüfen Sie Prospekte und Ratings von Immobilienfonds sorgfältig durch unabhängige Berater.
- Bevorzugen Sie regulierte Produkte (KAGB-regulierte AIFs) gegenüber unregulierten Angeboten.
- Berücksichtigen Sie die steuerliche Behandlung von Fondserträgen in der Gesamtplanung.
- Ärzteversichert vermittelt unabhängige Finanz- und Anlageberater für Ärzte.
Quellen
- BaFin: Offene und geschlossene Investmentfonds
- Kapitalanlagegesetzbuch KAGB (Gesetze im Internet)
- Stiftung Warentest: Offene Immobilienfonds
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