Implantologische Eingriffe gehören zu den häufigsten Haftungsfällen in der Zahnmedizin. Nervverletzungen, Implantatversagen und Infektionen können zu erheblichen Schadensersatzansprüchen führen. Eine spezialisierte Berufshaftpflicht und lückenlose Dokumentation sind essenziell.
Hintergrund
Zu den häufigsten Haftungsursachen in der Implantologie zählen: mangelhafte Patientenaufklärung über Risiken und Alternativen, technische Fehler bei der Insertion, fehlerhafte Positionierung sowie unzureichende Nachsorge. Haftungsansprüche bei Nervschäden können sechsstellige Beträge erreichen. Spezialisierte Anbieter wie Ecclesia und HDI bieten Implantologieschutz an.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Führen Sie vor Implantationen eine schriftliche Risikoaufklärung durch und dokumentieren Sie diese sorgfältig.
- Prüfen Sie, ob Ihre Berufshaftpflicht Implantatleistungen unbegrenzt einschließt.
- Verwenden Sie DVT-Aufnahmen zur präoperativen Planung und dokumentieren Sie alle Befunde.
- Schließen Sie mit Patienten klare schriftliche Vereinbarungen über Implantatgarantien und Nachsorge.
- Ärzteversichert vergleicht Berufshaftpflichtlösungen mit Implantologie-Spezialdeckung.
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Implantologie (DGI)
- Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung: Berufshaftpflicht
- HDI: Zahnarzt Berufshaftpflicht
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