Ärzte erwerben während ihrer Weiterbildung zunächst wenig Altersvorsorge, profitieren aber ab der Niederlassung von hohen Einkommen. Eine durchdachte Kapitalanlagestrategie ist entscheidend, um die Rentenlücke zu schließen. Die wichtigsten Optionen sind ETF-Sparpläne, Immobilien, Versorgungswerk und steueroptimierte Versicherungsprodukte.
Hintergrund
Ärzte in berufsständischen Versorgungswerken erhalten aus diesen Einrichtungen eine Grundrente, die aber selten ausreicht. ETF-Sparpläne auf breit diversifizierte Indizes (MSCI World, FTSE All World) gelten als effizient und kostengünstig. Immobilien bieten Inflationsschutz und mögliche Mieteinnahmen, erfordern aber erhebliches Kapital. Rürup-Renten (Basisrente) bieten Ärzten als Selbstständige hohe Steuerabzüge.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Starten Sie mit der Altersvorsorge so früh wie möglich: Der Zinseszinseffekt ist enorm.
- Nutzen Sie steuerlich geförderte Produkte wie Rürup-Rente für hohe Steuerersparnisse.
- Ergänzen Sie die Vorsorge durch breit gestreute ETF-Sparpläne.
- Lassen Sie Ihre Altersvorsorgestrategie regelmäßig von einem unabhängigen Berater überprüfen.
- Ärzteversichert berät zur optimalen Kombination aus Versorgungswerk, Rürup-Rente und Kapitalmarktanlagen.
Quellen
- Bundesverband der Freien Berufe: Altersvorsorge
- Verbraucherzentrale: Altersvorsorge für Selbstständige
- Deutsches Aktieninstitut: ETF-Sparpläne
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