Das Krankenhaustagegeld ist ein optionaler Baustein in der privaten Krankenversicherung (PKV), der einen festen Tagessatz bei stationären Krankenhausaufenthalten zahlt. Für Ärzte ist dieser Baustein relevant, wenn sie als Patienten im Krankenhaus eigene Einnahmeausfälle kompensieren möchten.

Hintergrund

Das Krankenhaustagegeld zahlt unabhängig von tatsächlichen Kosten einen vereinbarten Tagessatz (z.B. 50 bis 200 Euro) während des stationären Aufenthalts. Es ergänzt die stationäre Kostenerstattung der PKV um eine Entschädigungsleistung für Unannehmlichkeiten und Mehrkosten. Für Ärzte ist es sinnvoll, wenn ein stationärer Aufenthalt mit erheblichen Einnahmeausfällen verbunden ist, die nicht durch das Krankentagegeld abgedeckt werden. Das Krankenhaustagegeld sollte nicht mit dem Krankentagegeld verwechselt werden.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Kombinieren Sie Krankenhaustagegeld mit einem leistungsstarken Krankentagegeld-Tarif.
  • Prüfen Sie, ob ein höherer Krankentagegeld-Tagessatz sinnvoller als separates Krankenhaustagegeld ist.
  • Das Krankenhaustagegeld ist in der PKV oft preiswert und kann als kleiner Zusatzschutz eingekauft werden.
  • Beachten Sie Wartezeiten und Karenzzeiten bei Abschluss des Krankenhaustagegeld-Bausteins.
  • Ärzteversichert hilft bei der optimalen Zusammenstellung der PKV-Bausteine für Ärzte.

Quellen

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