Die MVZ-Regulierung wurde durch das GKV-Finanzstabilisierungsgesetz (GKV-FinStG) 2023 verschärft, insbesondere für investorengeführte MVZ (iMVZ). Neue Transparenzpflichten, Beschränkungen für Hedgefonds-Beteiligungen und regionale Zulassungsgrenzen veränderten das MVZ-Umfeld.

Hintergrund

Das GKV-FinStG 2023 führte folgende Neuregelungen ein: Beteiligung von Finanzinvestoren (Fonds) an Zahnärzte-MVZ ist stark eingeschränkt. MVZ-Träger müssen Transparenzberichte vorlegen. Regionale Versorgungskonzepte müssen nachgewiesen werden. Für ärztlich geführte MVZ sind die Anforderungen weniger streng, aber ebenfalls gestiegen. Die Reform reagiert auf Kritik an großen Investorengruppen, die in manchen Regionen den Markt beherrschten.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Prüfen Sie als MVZ-Betreiber, ob Sie die neuen Transparenz- und Berichtspflichten erfüllen.
  • Konsultieren Sie einen auf MVZ-Recht spezialisierten Anwalt zu den konkreten Anforderungen in Ihrem Bundesland.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre gesellschaftsrechtlichen Strukturen den neuen Anforderungen entsprechen.
  • Informieren Sie sich über regionale Versorgungskonzepte, die für die KV-Zulassung Ihres MVZ relevant sind.
  • Ärzteversichert berät zu Compliance- und Versicherungsfragen für MVZ.

Quellen

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