Orthopädische Praxen erfordern erhebliche Investitionen in diagnostische und therapeutische Geräte: Röntgenanlagen, Ultraschallgeräte, Ganganalyse-Systeme und Stoßwellentherapiegeräte sind typischer Standard. Eine solide Finanzierungsplanung ist essenziell.
Hintergrund
Typische Gerätekosten einer orthopädischen Praxis: Digitales Röntgensystem 30.000 bis 80.000 Euro, Ultraschallgerät 10.000 bis 30.000 Euro, MRT (bei größeren Praxen) 300.000 Euro und mehr, Stoßwellentherapiegerät 15.000 bis 40.000 Euro. Gesamtinvestitionen von 150.000 bis 500.000 Euro für eine gut ausgestattete Praxis sind realistisch. Leasing ist für teure Geräte oft günstiger als Kauf, da Liquidität geschont wird.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Erstellen Sie einen detaillierten Investitionsplan mit Prioritäten und Amortisationszeiten.
- Vergleichen Sie Kauf, Leasing und Mietkauf für kostspielige Geräte.
- Nutzen Sie den Investitionsabzugsbetrag (IAB) nach § 7g EStG für steuerliche Vorteile.
- Schließen Sie eine umfassende Geräteversicherung (Elektronikversicherung) ab.
- Ärzteversichert berät zu Versicherungslösungen für orthopädische Praxen.
Quellen
- Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie: Praxisleitfaden
- Deutsche Apotheker- und Ärztebank: Praxisfinanzierung
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: Praxisausstattung
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