Bei der privaten Pflegezusatzversicherung gibt es zwei Hauptmodelle: das Pflege-Tagegeld und die Pflegekostenversicherung. Beide haben Vor- und Nachteile und eignen sich für unterschiedliche Bedürfnisse. Ärzte sollten als informierte Verbraucher das passende Modell wählen.

Hintergrund

Das Pflege-Tagegeld zahlt bei eingetretenem Pflegegrad einen festen Tagessatz, unabhängig von den tatsächlichen Pflegekosten. Diese Flexibilität ermöglicht auch die Finanzierung von nicht erstatteten Leistungen oder informeller Pflege. Die Pflegekostenversicherung erstattet dagegen konkrete Pflegekosten bis zu einem Prozentsatz, ähnlich wie die Krankenversicherung. Sie ist weniger flexibel, kann aber ausreichend sein, wenn die tatsächlichen Kosten im Mittelpunkt stehen. Für Ärzte empfiehlt sich das Pflegetagegeld wegen seiner Flexibilität.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Wählen Sie die Versicherungssumme so, dass alle Pflegegrade (1 bis 5) sinnvoll abgedeckt sind.
  • Das Pflege-Tagegeld bietet mehr Freiheit bei der Verwendung der Leistungen.
  • Schließen Sie die Versicherung möglichst früh ab, da Beiträge mit dem Alter stark steigen.
  • Prüfen Sie Tarife mit automatischer Dynamisierung, um Inflation auszugleichen.
  • Ärzteversichert vergleicht Pflegezusatzversicherungen für Ärzte und deren Familien.

Quellen

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