Ambulant betreute Pflege-WGs sind eine Alternative zum stationären Pflegeheim und gewinnen an Popularität. Ärzte können das Modell sowohl für Angehörige als sinnvolle Versorgungsform oder als Investitionsmöglichkeit in Betracht ziehen.

Hintergrund

In einer ambulant betreuten Wohngemeinschaft leben pflegebedürftige Menschen selbstorganisiert zusammen und nutzen gemeinsam ambulante Pflegedienste. Die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt reguläre Sachleistungen, die in der WG gebündelt werden können. Angehörige behalten mehr Einfluss auf die Versorgung als im Pflegeheim. Für Ärzte als Investoren: Der Betrieb einer Pflege-WG ist regulatorisch weniger komplex als ein stationäres Pflegeheim, aber ebenfalls erlaubnispflichtig.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Informieren Sie sich über ambulant betreute WGs in Ihrer Region als Alternative zum Pflegeheim für Angehörige.
  • Als Investor: Prüfen Sie den rechtlichen Rahmen für Pflege-WGs in Ihrem Bundesland.
  • Klären Sie die Versicherungsanforderungen für den Betrieb einer Pflege-WG (Betriebshaftpflicht, Berufsgenossenschaft).
  • Sprechen Sie mit spezialisierten Pflege-Planungsbüros über Machbarkeit und Renditeerwartungen.
  • Ärzteversichert informiert über Versicherungslösungen rund um Pflege und Pflegeinvestments.

Quellen

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