Eine Photovoltaikanlage auf dem Praxisgebäude kann die Stromkosten erheblich senken und einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Für Ärzte als Praxisinhaber oder Immobilieneigentümer lohnt sich eine genaue Wirtschaftlichkeitsberechnung.

Hintergrund

Die Kosten für eine PV-Anlage (10 bis 20 kWp für eine Praxis) liegen bei 15.000 bis 30.000 Euro, die Amortisationszeit beträgt bei heutigem Strompreisniveau 8 bis 12 Jahre. Der Eigenverbrauchsanteil ist besonders für Praxen mit hohem Energieverbrauch (Röntgen, Sterilisation, IT) wirtschaftlich attraktiv. Einspeisevergütungen werden über 20 Jahre garantiert. Steuerlich müssen PV-Erträge als Betriebseinnahmen behandelt werden, sofern die Anlage der Praxis zuzurechnen ist.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Lassen Sie eine Potenzialanalyse durch einen zertifizierten Solarplaner durchführen.
  • Prüfen Sie KfW-Förderprogramme und regionale Fördermittel für Gewerbeanlagen.
  • Klären Sie die steuerliche Behandlung (Betriebsausgabe, Abschreibung) mit Ihrem Steuerberater.
  • Prüfen Sie die Versicherungsabdeckung: Eine PV-Anlage muss in die Gebäude- oder Inhaltsversicherung einbezogen werden.
  • Ärzteversichert informiert über Versicherungsschutz für PV-Anlagen an Praxisgebäuden.

Quellen

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