Eine PKV-Anwartschaft ermöglicht es, das Recht auf PKV-Mitgliedschaft zu erhalten, ohne aktuell Mitglied zu sein. Dies ist besonders für Ärzte interessant, die vorübergehend nicht PKV-versichert sein können oder wollen, aber das Recht auf zukünftigen PKV-Eintritt ohne neue Gesundheitsprüfung sichern möchten.

Hintergrund

Es gibt zwei Arten der PKV-Anwartschaft: kleine Anwartschaft (sichert Eintrittsrecht, minimaler Beitrag) und große Anwartschaft (sichert auch den Anspruch auf altersgebundenen Beitrag und Rückstellungen). Relevante Szenarien für Ärzte: Assistenzärzte, die zunächst GKV-pflichtversichert sind und später in die PKV wechseln möchten. Die Kosten einer kleinen Anwartschaft liegen bei 20 bis 50 Euro monatlich. Die große Anwartschaft kostet entsprechend mehr, spart aber bei späterem Eintritt erheblich an Prämien.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Prüfen Sie eine Anwartschaft, wenn Sie aktuell GKV-versichert sind, aber planen, später PKV-versichert zu werden.
  • Die große Anwartschaft lohnt sich besonders, wenn Vorerkrankungen bestehen oder ein Beitragszuschlag zu erwarten wäre.
  • Vergleichen Sie Anwartschaftskosten verschiedener PKV-Anbieter.
  • Klären Sie alle Bedingungen für die Umwandlung der Anwartschaft in einen Vollversicherungsvertrag.
  • Ärzteversichert berät zur Frage PKV-Anwartschaft für Assistenzärzte und angehende Niedergelassene.

Quellen

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