PKV-Tarife, die Arzthonorare großzügig erstatten, sind Debeka B, DKV Premium, Allianz Prestige und Signal Iduna Best Med. Entscheidend ist, ob der Tarif Honorare bis zum 3,5-fachen GOÄ-Satz erstatttet, da Ärzte in Privatliquidation bis zu diesem Satz abrechnen dürfen.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Erstklassige PKV-Tarife erstatten Arzthonorare bis zum 3,5-fachen GOÄ-Satz
  • Günstige Tarife begrenzen die Erstattung auf den 1,8- oder 2,3-fachen Satz
  • Als PKV-versicherter Arzt ist es sinnvoll, einen Tarif zu wählen, der die eigene Privatpraxis widerspiegelt

Ausführliche Antwort

Ärzte, die Privatpatienten nach GOÄ behandeln, berechnen üblicherweise zwischen dem 1,0-fachen und dem 3,5-fachen GOÄ-Satz, wobei der 2,3-fache Satz als Regelfall gilt. Bei komplexen Eingriffen oder besonderem Aufwand kann bis zu 3,5-fach abgerechnet werden. Privatpatienten mit einem PKV-Tarif, der nur bis zum 1,8-fachen erstattet, müssen die Differenz selbst tragen.

Für PKV-versicherte Ärzte selbst empfiehlt sich ein Premiumtarif, da sie wissen, dass Kollegen bis zum 3,5-fachen Satz abrechnen können. Top-Tarife für umfassende Erstattung sind 2026 Debeka B (günstigster Premiumtarif), DKV CVP Premium, Allianz PZplus und Signal Iduna Best Med. Diese erstatten Arzthonorare bis zum 3,5-fachen Satz ohne Nachfrageprüfung.

Preislich liegen Premiumtarife für einen 35-jährigen Arzt bei 400 bis 600 Euro monatlich. Günstigere Tarife starten bei 200 bis 300 Euro, begrenzen aber die Erstattung und können im Leistungsfall zu spürbaren Eigenanteilen führen.

Worauf Ärzte besonders achten sollten

Bei der PKV-Wahl sollten Ärzte nicht nur auf den Beitrag achten, sondern explizit prüfen, ob der Tarif den 3,5-fachen GOÄ-Satz vollständig erstattet. Ärzteversichert vergleicht PKV-Tarife speziell für Mediziner und wählt das Preis-Leistungs-optimale Angebot.

Quellen und weiterführende Informationen

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