Zahnimplantate gehören zu den teuersten zahnmedizinischen Versorgungen und können schnell 2.000 bis 5.000 Euro pro Implantat kosten. PKV-Tarife erstatten diese Kosten je nach Baustein in unterschiedlicher Höhe. Für PKV-versicherte Ärzte lohnt ein genauer Blick auf die Zahnersatz-Leistungen des Tarifs.
Hintergrund
Gute PKV-Tarife erstatten Zahnimplantate bis zu 100 Prozent der GOZ-Kosten, oft aber nur bis zu einem Jahresmaximum (z.B. 2.000 bis 5.000 Euro) oder einer Gesamtlaufzeit-Obergrenze. Manche Tarife schließen Implantate explizit aus. Die Unterschiede zwischen Tarifen sind erheblich: Während Premium-Tarife von Barmenia, AXA oder DKV nahezu unbegrenzte Implantaterstattung bieten, haben günstige Tarife strenge Grenzen. Wartezeiten von 3 bis 8 Monaten können gelten.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Prüfen Sie Ihren PKV-Tarif auf Implantaterstattung, Jahresmaximum und Gesamtlimit.
- Lassen Sie sich vor einer Implantation einen Kostenvoranschlag erstellen und reichen Sie ihn vorab bei der PKV ein.
- Wechseln Sie ggf. in einen Tarif mit besserer Implantaterstattung, wenn Sie absehbar Implantate benötigen.
- Beachten Sie Wartezeiten: Nach einem Tarifwechsel gelten oft erneut Wartezeiten für Zahnersatz.
- Ärzteversichert vergleicht PKV-Tarife auf Zahnersatz und Implantatleistungen.
Quellen
- PKV-Verband: Zahnleistungen in der PKV
- Stiftung Warentest: PKV-Zahnleistungen
- Deutsche Gesellschaft für Implantologie: Patienteninformationen
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