Im Ruhestand fallen für PKV-versicherte Ärzte die arbeitgeberseitigen Beitragszuschüsse weg, was zu einer deutlichen Beitragssteigerung führen kann. Gleichzeitig sinkt das Einkommen. Eine frühzeitige Planung der PKV-Situation im Rentenalter ist essenziell.

Hintergrund

Als niedergelassener Arzt im Ruhestand beziehen Sie Leistungen aus dem berufsständischen Versorgungswerk, nicht aus der gesetzlichen Rentenversicherung. Der PKV-Beitrag muss vollständig selbst getragen werden, ohne Arbeitgeberzuschuss. Optionen im Rentenalter: Verbleib im bestehenden PKV-Tarif, Tarifwechsel in einen günstigeren Tarif, Wechsel in den PKV-Standardtarif (geringere Prämie), PKV-Notlagentarif (nur bei ernsthafter wirtschaftlicher Not) oder Rückkehr in die GKV (nur für bestimmte Gruppen möglich).

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Planen Sie die PKV-Kosten im Rentenalter in Ihre Altersvorsorgeberechnung ein.
  • Schließen Sie frühzeitig einen Beitragsentlastungsbaustein ab, der im Alter Beiträge senkt.
  • Prüfen Sie 5 Jahre vor dem Renteneintritt alle PKV-Optionen mit einem spezialisierten Berater.
  • Beachten Sie, dass ein Wechsel in die GKV im Rentenalter für viele Ärzte nicht möglich ist.
  • Ärzteversichert begleitet Sie bei der Ruhestandsplanung in Bezug auf die PKV.

Quellen

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →