Die Inventarversicherung (auch Inhaltsversicherung) schützt das bewegliche Anlagevermögen einer Arztpraxis: medizinische Geräte, Mobiliar, IT-Ausstattung und Vorräte. Führende Anbieter für heilberufliche Sachversicherungen sind Ecclesia, HDI und Allianz. Entscheidend ist eine ausreichende Versicherungssumme und der Einschluss aller relevanten Risiken.

Hintergrund

Die Inventarversicherung deckt typischerweise Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm/Hagel ab. Für Arztpraxen besonders relevant ist der Einschluss medizinischer Geräte, die oft sehr teuer sind und spezieller Bewertung bedürfen. Elektronikversicherungen ergänzen den Schutz um Schäden durch Bedienungsfehler, Kurzschluss oder Überspannung. Eine Unterversicherung ist häufig das größte Risiko: Wird das Inventar nicht zum Neuwert versichert, erstattet die Versicherung im Schadensfall nur anteilig. Regelmäßige Inventarisierungen helfen, die Versicherungssumme aktuell zu halten. Einige Anbieter bieten kombinierte Praxisversicherungspakete an, die Inventar, Haftpflicht und Betriebsunterbrechung bündeln.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Erstellen Sie ein aktuelles Inventarverzeichnis mit Anschaffungswerten aller Geräte und Einrichtungsgegenstände.
  • Versichern Sie zum Neuwert, nicht zum Zeitwert, um Unterversicherung zu vermeiden.
  • Schließen Sie eine separate Elektronikversicherung für sensible medizinische Geräte ab.
  • Prüfen Sie kombinierte Praxisversicherungspakete auf Preis-Leistungs-Verhältnis.
  • Melden Sie Neuanschaffungen zeitnah Ihrer Versicherung, um Deckungslücken zu vermeiden.
  • Ärzteversichert vergleicht Inventarversicherungen führender Anbieter für Ihre Praxis.

Quellen

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