Die Risikolebensversicherung sichert im Todesfall des Arztes die Hinterbliebenen finanziell ab und kann zur Besicherung von Praxiskrediten genutzt werden. Günstige Tarife bieten insbesondere Direktversicherer wie Cosmos Direkt und Europa Versicherung sowie Allianz und Debeka.

Hintergrund

Eine Risikolebensversicherung ist für Ärzte mit Familie und/oder Praxiskrediten unverzichtbar. Die Versicherungssumme sollte mindestens das 3- bis 5-fache des Jahreseinkommens betragen, um die Familie für mehrere Jahre abzusichern. Für Praxiskredite empfiehlt sich eine annuitätisch fallende Versicherungssumme, die parallel zur Restschuld sinkt. Ärzte sind als Berufsgruppe in der Regel günstiger einzustufen als körperlich schwer tätige Berufe. Gesundheitsprüfung ist Pflichtbestandteil: Vorerkrankungen können zu Ausschlüssen oder Beitragszuschlägen führen. Bei der Auswahl spielen Prämienhöhe, Laufzeitflexibilität und Nachversicherungsoptionen (z.B. bei Geburt eines Kindes) eine Rolle. Steuerpflicht: Risikolebensversicherungsleistungen sind in Deutschland erbschaftssteuerpflichtig.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Berechnen Sie die benötigte Versicherungssumme anhand des Einkommens und der Schulden.
  • Schließen Sie die Versicherung jung und gesund ab: Die Prämien sind dann am niedrigsten.
  • Nutzen Sie Vergleichsportale, achten Sie aber auf die A.M. Best-Ratings der Anbieter.
  • Prüfen Sie Nachversicherungsoptionen ohne erneute Gesundheitsprüfung bei Lebensveränderungen.
  • Für Praxiskredite: Stimmen Sie Laufzeit und Versicherungssumme mit dem Kreditplan ab.
  • Ärzteversichert vergleicht Risikolebensversicherungen und gibt Empfehlungen für Ärzte.

Quellen

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