Die Rürup-Rente (Basisrente) ist für selbstständige Ärzte eine der steuerlich attraktivsten Altersvorsorgeformen. Beiträge bis zu 25.639 Euro jährlich (2025, Alleinstehende) sind als Sonderausgaben absetzbar. Empfehlenswerte Anbieter für fondsgebundene Rürup-Tarife sind Allianz, Continentale und Cosmos Direkt.

Hintergrund

Die Rürup-Rente wurde 2005 eingeführt, um Selbstständigen eine steuerlich geförderte Altersvorsorge zu ermöglichen. Für Ärzte, die nicht in der gesetzlichen Rentenversicherung pflichtversichert sind, ist der steuerliche Abzug besonders wertvoll. Im Jahr 2025 sind 100 Prozent der Beiträge (bis zum Höchstbetrag) absetzbar. Ab 2040 sind 100 Prozent der Rente steuerpflichtig (nachgelagerte Besteuerung). Die Rürup-Rente ist nicht übertragbar, nicht beleihbar und nicht kündbar: Diese Einschränkungen machen sie insolvenzsicher, aber unflexibel. Für Ärzte in Hocheinkommenjahren kann ein hoher Einmalbeitrag besonders steuereffizient sein. Fondsgebundene Varianten bieten höhere Renditechancen als klassische Tarife, jedoch auch mehr Risiko.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Vergleichen Sie fondsgebundene und klassische Rürup-Tarife hinsichtlich Kosten und Renditepotenzial.
  • Maximieren Sie den abzugsfähigen Beitrag in Jahren mit besonders hohem Einkommen.
  • Achten Sie auf niedrige Abschluss- und Verwaltungskosten: Diese können die Rendite erheblich mindern.
  • Kombinieren Sie die Rürup-Rente mit anderen Altersvorsorgebausteinen (Versorgungswerk, ETF).
  • Berücksichtigen Sie die nachgelagerte Besteuerung bei der Rentenplanung.
  • Ärzteversichert vergleicht Rürup-Tarife führender Anbieter und analysiert den Steuervorteil für Ihre Situation.

Quellen

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