Die Sachversicherung einer Arztpraxis umfasst typischerweise Inventarversicherung, Elektronikversicherung und Betriebsunterbrechungsversicherung. Anbieter wie Ecclesia, HDI und Allianz bieten Kompletpakete für medizinische Einrichtungen an. Besonders wichtig ist die Absicherung teurer Medizingeräte und der elektronischen Infrastruktur.

Hintergrund

Arztpraxen verfügen oft über erhebliche Sachwerte: Medizinische Geräte wie Ultraschallgeräte, EKG-Geräte oder CT-Scanner können Werte von mehreren Hunderttausend Euro darstellen. Die Inventarversicherung schützt vor Schäden durch Feuer, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser und Sturm. Die Elektronikversicherung ergänzt den Schutz um Bedienungsfehler, Kurzschluss und Überspannung. Bei Praxisräumen in gemieteten Gebäuden sollte die Gebäudeversicherung Sache des Vermieters sein; eigene Gebäude benötigen eine eigene Gebäudeversicherung. Die Betriebsunterbrechungsversicherung ersetzt Einnahmen bei Praxisschließung durch Schaden. Kombinierte Praxisversicherungspakete bündeln mehrere Risiken und sind oft günstiger als Einzelpolicen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Erstellen Sie ein vollständiges Inventarverzeichnis und aktualisieren Sie es bei Neuanschaffungen.
  • Schließen Sie neben der Inventarversicherung auch eine Elektronikversicherung für empfindliche Geräte ab.
  • Prüfen Sie, ob Ihr Mietvertrag besondere Anforderungen an den Versicherungsschutz stellt.
  • Ergänzen Sie die Sachversicherung um eine Betriebsunterbrechungsversicherung.
  • Vergleichen Sie kombinierte Praxispakete mit separaten Einzelversicherungen hinsichtlich Preis und Leistung.
  • Ärzteversichert analysiert Ihren Sachversicherungsbedarf und empfiehlt passende Anbieter.

Quellen

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