Medizinstudierende können je nach Situation in der GKV (Studierendenversicherung) oder privat krankenversichert sein. Die studentische GKV kostet 2025 rund 115 Euro monatlich (inkl. Pflegeversicherung). Ein PKV-Einstieg im Studium ist möglich, aber die Entscheidung hat langfristige Konsequenzen.

Hintergrund

Bis zum 25. Lebensjahr sind Studierende in der GKV familienversichert, wenn ihre Eltern GKV-versichert sind. Danach beginnt die kostenpflichtige studentische Versicherung bis zum 30. Lebensjahr. Ein Wechsel in die PKV ist als Student möglich, wenn keine Familienversicherung besteht. Die PKV ist für junge, gesunde Studierende oft günstiger als die GKV, bietet aber bei Facharztbehandlungen und Krankenhausaufenthalten bessere Leistungen. Im Praktischen Jahr (PJ) besteht in der Regel weiterhin Versicherungspflicht in der GKV als Student. Nach dem Studium: Als Assistenzarzt sind Mediziner in der Regel versicherungspflichtig und können sich von der GKV-Pflicht befreien lassen, wenn sie einem Versorgungswerk angehören. Die Entscheidung GKV oder PKV im Studium beeinflusst die spätere Altersvorsorge erheblich.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Überprüfen Sie die Möglichkeit der Familienversicherung in der GKV der Eltern bis zum 25. Lebensjahr.
  • Vergleichen Sie PKV-Einsteigertarife für Studenten mit dem Beitrag der studentischen GKV.
  • Berücksichtigen Sie bei der PKV-Entscheidung im Studium die langfristigen Konsequenzen für die Altersvorsorge.
  • Als Assistenzarzt: Stellen Sie sofort nach Approbation den Befreiungsantrag von der GRV-Pflicht.
  • Nutzen Sie Beratungsangebote der Kassenärztlichen Vereinigung für junge Ärzte.
  • Ärzteversichert berät angehende Ärzte zur optimalen Krankenversicherungsstrategie.

Quellen

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