Ärzte, die in den 40ern mit dem gezielten Vermögensaufbau beginnen, haben zwar weniger Zeit als jüngere Kollegen, aber oft ein höheres verfügbares Einkommen. Die verbleibenden 20 bis 25 Jahre bis zum Ruhestand reichen für einen substanziellen Vermögensaufbau aus. Priorität hat dabei die Schließung bestehender Vorsorgelücken.

Hintergrund

In den 40ern sind Ärzte typischerweise in der Phase des höchsten Einkommens: etablierte Praxis oder leitende Klinikabteilung. Gleichzeitig sind Kinder oft noch im Haus, und Hypotheken laufen noch. Die wichtigsten Maßnahmen in dieser Phase: Überprüfung und Erhöhung der Versorgungswerk-Beiträge (falls bisher nicht maximal), intensive Investitionen in Wertpapiere (ETF, Aktien) mit 15 bis 25 Jahren Anlagehorizont, Überprüfung bestehender Rentenversicherungen auf Kosten und Leistungsfähigkeit, ggf. Immobilienerwerb als Sachwertanlage. Steuerpflicht im Alter: Bei höherem Vermögen sollte die nachgelagerte Besteuerung von Rentenleistungen in der Planung berücksichtigt werden. Eine professionelle Finanzplanung ist in dieser Phase besonders wertvoll.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Erhöhen Sie die monatliche Sparquote auf mindestens 20 bis 30 Prozent des Nettoeinkommens.
  • Überprüfen Sie alle bestehenden Versicherungsverträge auf Wirtschaftlichkeit.
  • Investieren Sie den Großteil der Sparrate in renditestarke, kostengünstige ETFs.
  • Prüfen Sie einen Immobilienerwerb als ergänzende Anlageklasse.
  • Erstellen Sie eine vollständige Rentenhochrechnung und berechnen Sie die Vorsorgelücke.
  • Ärzteversichert vermittelt auf diese Lebensphase spezialisierte Finanzberater für Ärzte.

Quellen

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →