Beim Neubau einer Arztpraxis sind mehrere Versicherungen relevant: die Bauleistungsversicherung während der Bauphase, die Gebäudeversicherung nach Fertigstellung sowie die Betriebsunterbrechungsversicherung für den verzögerten Betriebsbeginn. Anbieter wie Allianz, HDI und Zurich bieten kombinierte Lösungen.

Hintergrund

Während der Bauphase schützt die Bauleistungsversicherung (auch Rohbauversicherung) das im Bau befindliche Gebäude vor Schäden durch Feuer, Sturm, Vandalismus und Diebstahl von Baumaterialien. Die Bauherrenhaftpflichtversicherung schützt vor Schadenersatzansprüchen Dritter, die durch den Baustellenbetrieb entstehen. Nach Fertigstellung braucht der Arzt eine Gebäudeversicherung gegen Feuer, Sturm und Leitungswasserschäden sowie eine Inventarversicherung für die Praxiseinrichtung. Eine Betriebsunterbrechungsversicherung deckt entgangene Einnahmen bei verzögerter Eröffnung ab. Für die Baufinanzierung verlangt die Bank meist eine Gebäudeversicherung als Sicherheit. Koordinierte Versicherungspakete für den gesamten Bauprozess sind kostengünstiger als separate Einzelpolicen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Schließen Sie vor Baubeginn eine Bauleistungsversicherung und Bauherrenhaftpflicht ab.
  • Planen Sie den Übergang von der Bauleistungsversicherung zur dauerhaften Gebäudeversicherung nahtlos.
  • Prüfen Sie, ob der Bauvertrag besondere Versicherungsanforderungen enthält.
  • Sichern Sie sich gegen Bauzeitverzögerungen ab: Betriebsunterbrechungsversicherung ab Geplant-Eröffnungsdatum.
  • Koordinieren Sie alle Versicherungen für den Neubau mit einem spezialisierten Versicherungsmakler.
  • Ärzteversichert koordiniert alle Versicherungsanforderungen für Ihren Praxis-Neubau.

Quellen

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