Die Gründung einer Zahnarztpraxis erfordert die Zusammenarbeit mit spezialisierten Partnern aus Finanzierung, Dentalhandel und Versicherung. Kein einzelner Anbieter deckt alle Bereiche ab, daher ist eine strukturierte Auswahl entscheidend. Mit dem richtigen Netzwerk lassen sich typische Fehler und Kostenfallen vermeiden. Erfahrene Berater mit Fokus auf Heilberufe kennen die besonderen Anforderungen der Dentalbranche.
Hintergrund
Eine Zahnarztpraxis-Gründung umfasst mehrere kostenintensive Bereiche: Praxiseinrichtung und Dentalgeräte, digitale Infrastruktur (DVT, Intraoralscanner, CAD/CAM), Praxissoftware, Umbaumaßnahmen sowie die notwendigen Versicherungen. Die Investitionssumme liegt je nach Ausstattung zwischen 250.000 und 800.000 Euro. Spezialisierte Banken wie die Deutsche Apotheker- und Ärztebank (apoBank) oder die Sparkassen mit Heilberufeteams bieten Darlehen zu günstigen Konditionen an. Im Bereich Dentalausstattung dominieren Anbieter wie Dentsply Sirona, KaVo und Henry Schein. Für die Praxissoftware sind Dampsoft, Evident (früher IVORIS) und medatixx in der Zahnmedizin verbreitet.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Sprechen Sie frühzeitig mit einer auf Heilberufe spezialisierten Bank, etwa der apoBank oder Ihrer regionalen Sparkasse mit Heilberufezentrum.
- Holen Sie mindestens drei Angebote für die Dentalausstattung ein und prüfen Sie Service- und Wartungsverträge.
- Beauftragen Sie einen Steuerberater mit Erfahrung in Heilberufen für die Finanzplanung und Rechtsformwahl.
- Schließen Sie bereits zur Gründung eine Berufshaftpflichtversicherung, eine Praxisinhaltsversicherung sowie eine Betriebsunterbrechungsversicherung ab.
- Ärzteversichert unterstützt Sie als unabhängiger Versicherungsmakler bei der Auswahl der richtigen Versicherungslösungen für Ihre neue Zahnarztpraxis.
Quellen:
- Bundeszahnärztekammer: Zahnarztpraxis gründen
- apoBank: Praxisfinanzierung für Zahnärzte
- Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung: Niederlassung
Persönliche Beratung zu diesem Thema?
Kostenfreie Erstberatung anfragen →