Die stationären Leistungen gehören zu den wichtigsten Vorteilen der PKV gegenüber der GKV. Chefarztbehandlung, freie Krankenhauswahl in ganz Deutschland und Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sind in hochwertigen Tarifen inklusive. Für Ärzte ist dieser Aspekt besonders relevant, da sie die Qualitätsunterschiede aus eigener klinischer Erfahrung kennen. Die Tarifunterschiede sind aber erheblich.
Hintergrund
Stationäre PKV-Leistungen umfassen typischerweise: Chefarzt oder Stellvertreter als behandelnder Arzt, freie Wahl des Krankenhauses bundesweit, Unterbringung im Einbettzimmer oder Zweibettzimmer sowie Erstattung der Krankenhausrechnung ohne Eigenanteil. Einige Tarife schließen auch Begleitpersonen oder spezielle Rehabilitationsleistungen ein. Anbieter wie Allianz, Debeka, DKV oder AXA bieten stationäre Vollversicherungstarife mit umfassendem Schutz. Für GKV-versicherte Ärzte gibt es stationäre Zusatztarife. Wichtig bei der Tarifwahl: Prüfen Sie, ob Chefarzthonorare vollständig erstattet werden oder ob Obergrenzen gelten.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Wählen Sie Tarife, die Chefarztliquidation ohne Höchstsatzbegrenzung und freie Krankenhauswahl garantieren.
- Achten Sie auf die Erstattung von vorstationären und nachstationären Behandlungskosten.
- Prüfen Sie, ob der Tarif auch Rehabilitationsaufenthalte nach einer Operation vollständig abdeckt.
- Überprüfen Sie, ob bei Krankenhauszusatztarifen eine Wartezeit von 3 Monaten gilt.
- Ärzteversichert vergleicht für Sie stationäre PKV-Tarife und findet die beste Lösung für Ihre Versorgung im Krankheitsfall.
Quellen:
- Verband der privaten Krankenversicherung: Stationäre Leistungen
- Deutsche Krankenhausgesellschaft: Privatpatienten
- Stiftung Warentest: PKV-Krankenhausschutz
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