Dermatologische Praxen benötigen ein PVS mit starker Fotointegration für Verlaufsdokumentationen, Befundvorlagen für häufige Hauterkrankungen sowie die Möglichkeit zur Dokumentation von Patch-Tests und allergologischen Befunden. Hautkrebsscreening-Module und die Anbindung an Dermoskopie-Geräte sind weitere wichtige Funktionen. Die richtige Software unterstützt Dermatologen bei der Qualitätssicherung.
Hintergrund
Für Dermatologen geeignete PVS-Lösungen sind CGM M1 mit Dermatologie-Modul, mediDOC oder Tomedo mit dermatologischen Vorlagen. Diese Systeme ermöglichen die integrierte Bilddokumentation von Hautveränderungen, Verlaufsvergleiche fotografischer Dokumentation sowie die Abrechnung dermatologischer EBM-Leistungen. Hautkrebsscreening nach EBM Ziffer 01745 erfordert spezifische Dokumentationsfelder. Für allergologisch tätige Dermatologen ist die Integration von Epikutantest-Ergebnissen und IVDK-Auswertungen relevant. Die Kosten liegen je nach Funktionsumfang zwischen 300 und 700 Euro monatlich.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Achten Sie auf eine hochauflösende Bildintegration für dermatoskopische Aufnahmen und Verlaufsdokumentationen.
- Prüfen Sie, ob Hautkrebsscreening-Module mit den KBV-Anforderungen konform sind.
- Testen Sie die Bedienbarkeit bei häufigen Vorgängen wie der Befunderstellung für häufige Hauterkrankungen.
- Klären Sie die Möglichkeit zur Einbindung externer Laborbefunde und histologischer Ergebnisse.
- Ärzteversichert unterstützt Dermatologen bei der Absicherung mit einer spezialisierten Berufshaftpflichtversicherung.
Quellen:
- Deutsche Dermatologische Gesellschaft: Leitlinien
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: Hautkrebsscreening
- Berufsverband der Deutschen Dermatologen: Praxisorganisation
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