Gynäkologische Praxen haben komplexe Dokumentationsanforderungen: digitaler Mutterpass, Krebsfrüherkennungsdokumentation, Ultraschalldaten, Geburtshilfliche Anamnesen und die Abrechnung spezieller EBM-Ziffern gehören zum Alltag. Nicht jedes PVS deckt diese Anforderungen vollständig ab. Spezialisierte Frauenarztsoftware erleichtert die Dokumentation erheblich und reduziert Abrechnungsfehler.

Hintergrund

Für Gynäkologen besonders geeignete Systeme sind CGM M1 mit Gynäkologie-Modul, Medistar oder Turbomed mit gynäkologischer Erweiterung. Diese bieten: digitaler Mutterpass nach Mutterschafts-Richtlinien, Ultraschalldokumentation mit DICOM-Anbindung, Zytologie-Dokumentation, Verhütungsberatungsvorlagen, Krebsfrüherkennungsdokumentation sowie Schwangerenbetreuungsmodule. Die Integration von Sonografiedaten direkt aus Ultraschallgeräten erspart doppelte Dokumentation. Für Praxen mit operativer Gynäkologie ist die Anbindung an Krankenhausinformationssysteme wichtig.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Prüfen Sie die Zertifizierung des Systems für den digitalen Mutterpass nach aktuellen Richtlinien.
  • Testen Sie die Ultraschallintegration mit Ihren vorhandenen Sonografiegeräten.
  • Achten Sie auf einfache Bedienung bei häufigen Vorgängen wie Krebsfrüherkennungsuntersuchungen.
  • Vergewissern Sie sich, dass alle gynäkologischen EBM-Ziffern aktuell hinterlegt sind.
  • Ärzteversichert berät Gynäkologen auch zur passenden Berufshaftpflicht für operative und geburtshilfliche Tätigkeiten.

Quellen:

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