Internistische Praxen decken ein breites Spektrum ab, von kardiovaskulären Erkrankungen bis zur Endokrinologie. Das PVS muss daher vielseitig sein: EKG-Auswertung, Echokardiographie-Integration, Langzeit-Blutdruckmessung, Lungenfunktionsprüfung und die Dokumentation komplexer Dauerpatienten gehören zum Alltag. Ein leistungsfähiges System ist entscheidend für Qualität und Effizienz in der internistischen Praxis.
Hintergrund
Für internistische Praxen empfehlenswerte Systeme sind CGM M1, medatixx, Turbomed und Tomedo jeweils mit internistischen Erweiterungsmodulen. Diese Systeme bieten EKG-Gerätanbindung, Langzeit-EKG-Auswertung, Spirometriedokumentation, Sonografieanbindung sowie umfangreiche Verlaufskurven für Laborwerte und Vitalparameter. Für Kardiologen unter den Internisten sind erweiterte Echokardiographie-Dokumentationsmodule wichtig. DMP-Programme für Diabetes und koronare Herzkrankheit erfordern spezifische Dokumentationsfelder, die im PVS abgebildet sein müssen.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Achten Sie auf vollständige Geräteanbindung für EKG, Langzeit-EKG und Spirometrie.
- Prüfen Sie die Qualität der Verlaufskurvendarstellung für Laborwerte und Blutdruckverläufe.
- Testen Sie die DMP-Dokumentationsmodule auf Vollständigkeit und Benutzerfreundlichkeit.
- Vergewissern Sie sich, dass alle internistischen EBM-Ziffern korrekt hinterlegt sind.
- Ärzteversichert unterstützt Internisten bei der passenden Berufshaftpflichtabsicherung für die internistische Praxis.
Quellen:
- Deutsche Gesellschaft für Innere Medizin: Qualitätssicherung
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: EBM internistische Leistungen
- Berufsverband Deutscher Internisten: Praxisführung
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