Kinderärztliche Praxen haben sehr spezifische Dokumentationsanforderungen: Vorsorgeuntersuchungen nach den Kinder-Richtlinien (U1 bis J2), Impfdokumentationen nach STIKO-Empfehlungen, Wachstumskurven sowie die Berechnung von altersspezifischen Normwerten stehen täglich im Mittelpunkt. Das PVS muss diese pädiatrischen Besonderheiten vollständig abbilden.
Hintergrund
Für Kinderärzte empfehlenswerte PVS-Systeme sind CGM M1 mit Pädiatrie-Modul, medistar oder Tomedo mit pädiatrischer Erweiterung. Diese bieten: strukturierte U-Untersuchungsvorlagen nach Kinder-Richtlinien, STIKO-Impfplan mit Erinnerungsfunktionen, altersgerechte Wachstumskurven nach WHO-Standard, Entwicklungsdokumentation sowie Früherkennungsmodule für ADHS und Entwicklungsstörungen. Die Abrechnung pädiatrischer EBM-Ziffern, insbesondere Vorsorgeuntersuchungen und Impfleistungen, sollte vollständig automatisiert unterstützt werden. Praxen mit Jugendmedizin benötigen zusätzlich J1/J2-Dokumentationsmodule.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Prüfen Sie die Vollständigkeit der U-Untersuchungsvorlagen nach aktuellen Kinder-Richtlinien.
- Achten Sie auf eine intuitive Impfverwaltung mit STIKO-Empfehlungen und Erinnerungsfunktion.
- Testen Sie die Wachstumskurven auf Aktualität und Vergleichbarkeit mit Referenzwerten.
- Vergewissern Sie sich über korrekte Abrechnungsunterstützung für pädiatrische EBM-Leistungen.
- Ärzteversichert berät Kinderärzte zur passenden Berufshaftpflichtabsicherung mit pädiatrischem Fokus.
Quellen:
- Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte: Praxisorganisation
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: Kinder-Richtlinien
- STIKO: Impfempfehlungen
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