Palliativmediziner, insbesondere in der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV), haben besondere Anforderungen an ihre Software. SAPV-Abrechnung, Symptomdokumentation, Dokumentation von Patientenverfügungen und Versorgungsplanung sowie die Vernetzung mit Pflegediensten und Hospizen erfordern spezialisierte Module. Die häufig mobile Tätigkeit im häuslichen Umfeld stellt weitere Anforderungen an die Systemarchitektur.

Hintergrund

Für Palliativmediziner relevante PVS-Lösungen sind spezialisierte SAPV-Softwaresysteme wie PalliativCare-IT, Intus oder mobile Varianten von CGM M1. Diese Systeme unterstützen die SAPV-Abrechnung mit den Krankenkassen, strukturierte Symptomdokumentation (Palliative Outcome Scale, Edmonton Symptom Assessment System), die Hinterlegung von Patientenverfügungen sowie die Netzwerkdokumentation mit Pflegediensten. Mobile und offline-fähige Funktionen sind für die aufsuchende Tätigkeit unverzichtbar. Die Abrechnung nach SAPV-Vertrag erfordert eine genaue Leistungsdokumentation.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Achten Sie auf mobile Einsatzfähigkeit und Offline-Funktionen für die häusliche Versorgung.
  • Prüfen Sie die vollständige SAPV-Abrechnungsunterstützung für Ihren regionalen Vertrag.
  • Testen Sie die Symptomdokumentationsmodule auf Vollständigkeit und Benutzerfreundlichkeit.
  • Klären Sie die Vernetzungsmöglichkeiten mit anderen Versorgungspartnern im Palliativnetzwerk.
  • Ärzteversichert berät Palliativmediziner zu passenden Berufshaftpflichtlösungen für die SAPV-Tätigkeit.

Quellen:

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