Sportmedizinische Praxen decken ein breites Spektrum ab: von Tauglichkeitsuntersuchungen für Amateur- und Leistungssportler bis zur Leistungsdiagnostik und Behandlung von Sportverletzungen. Das PVS muss Ergometrie-Daten, Spirometrieergebnisse und spezifische sportmedizinische Befundvorlagen integrieren können. Viele Sportmediziner rechnen sowohl über EBM als auch privat nach GOÄ ab.
Hintergrund
Für Sportmediziner geeignete Systeme sind Turbomed, Tomedo oder CGM M1 mit sportmedizinischen Erweiterungen sowie spezielle Leistungsdiagnose-Software wie LAKTAT.COM oder Cortex-Systeme für Spiroergometrie. Wichtige Funktionen umfassen: Ergometriegeräte-Anbindung, Laktat-Kurvendokumentation, Körperzusammensetzungsmessungen (BIA-Analyse), sportärztliche Eignungsuntersuchungs-Vorlagen sowie die Dokumentation von Sportlertrainingsempfehlungen. Für Mannschaftsärzte im Profisport sind mobile Lösungen und die Vernetzung mit Trainerstäben wichtig.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Prüfen Sie die Anbindung Ihres Ergometriesystems (Laufband, Fahrrad) an das PVS.
- Achten Sie auf sportmedizinische Befundvorlagen für Tauglichkeitsuntersuchungen nach DGSP-Standard.
- Testen Sie die Qualität der Leistungsdiagnostik-Auswertungen und Kurvendokumentationen.
- Klären Sie die Möglichkeit zur mobilen Nutzung für Einsätze bei Sportveranstaltungen.
- Ärzteversichert berät Sportmediziner zur passenden Berufshaftpflicht für sportmedizinische Tätigkeiten.
Quellen:
- Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention: Leitlinien
- Kassenärztliche Bundesvereinigung: Sportmedizinische Untersuchung
- Bundesärztekammer: Sportmedizin-Weiterbildung
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