Anleihen (festverzinsliche Wertpapiere) bieten Ärzten mit größerem Vermögen eine Möglichkeit, Portfoliorisiken zu reduzieren und planbare Erträge zu erzielen. Nach der Niedrigzinsphase sind Staatsanleihen und Unternehmensanleihen wieder attraktiver geworden. Für Ärzte in der Vermögensaufbauphase sind Anleihen eher ergänzend, in der Vermögenserhaltungsphase spielen sie eine wichtigere Rolle.

Hintergrund

Anleihen sind Schuldverschreibungen, die einen festen Zinssatz zahlen und am Ende der Laufzeit zurückgezahlt werden. Staatsanleihen (Bund, EU) gelten als sehr sicher, bieten aber entsprechend geringere Renditen. Unternehmensanleihen bieten höhere Zinsen bei etwas mehr Risiko. Für Ärzte als Privatanleger sind Anleihen-ETFs oft die effizientere Variante, da sie breit diversifizieren und geringe Kosten haben. In der Niedrigzinsphase verloren Anleihen an Attraktivität, seit 2022 sind die Renditen deutlich gestiegen. Steuerlich unterliegen Anleihengewinne der Abgeltungsteuer.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Nutzen Sie Anleihen-ETFs statt Einzelanleihen, um Verwaltungsaufwand und Risiken zu reduzieren.
  • Staffeln Sie Laufzeiten (Laufzeitenleiter), um flexibel auf Zinsänderungen reagieren zu können.
  • Berücksichtigen Sie Anleihen besonders ab der mittleren Karrierephase zur Portfoliostabilisierung.
  • Achten Sie auf die steuerliche Effizienz bei der Anlage in Thesaurierer vs. ausschüttende Fonds.
  • Ärzteversichert berät Sie zu einer ausgewogenen Vermögensstrategie, die Anleihen sinnvoll in Ihr Gesamtportfolio integriert.

Quellen:

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