Moderne Arztpraxen sind mit teurer elektronischer Ausrüstung ausgestattet: Ultraschallgeräte, Röntgenanlagen, CT, MRT, Laborautomaten, Praxiscomputer und Kommunikationsanlagen können zusammen mehrere Hunderttausend Euro kosten. Die Elektronikversicherung deckt Schäden durch technisches Versagen, Bedienungsfehler, Kurzschluss, Überspannung, Diebstahl und Vandalismusschäden ab, die in der regulären Inhaltsversicherung häufig nicht oder nur eingeschränkt enthalten sind.

Hintergrund

Die Elektronikversicherung (auch EDV-Versicherung oder Maschinenversicherung für medizinische Geräte) ist eine Allgefahrendeckung: Sie greift bei allen plötzlichen und unvorhergesehenen Schäden, solange diese nicht ausdrücklich ausgeschlossen sind. Typische Leistungsfälle in Arztpraxen sind: Ausfall eines Ultraschallgeräts durch Überspannung, Beschädigung des Röntgengeräts durch Bedienungsfehler, Datenverlust durch Serverausfall. Die Inhaltsversicherung hingegen deckt vor allem Feuer, Leitungswasser und Einbruchdiebstahl. Betriebsunterbrechungsschäden durch Geräteausfall sollten zusätzlich über eine Betriebsunterbrechungsversicherung abgesichert werden. Die Versicherungssumme sollte dem Neuwert aller versicherten Geräte entsprechen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Erstellen Sie ein vollständiges Inventarverzeichnis aller elektronischen Geräte mit Kaufpreis und Anschaffungsdatum.
  • Prüfen Sie, welche Geräte bereits über die Inhaltsversicherung gedeckt sind und wo Lücken bestehen.
  • Achten Sie auf eine Neuwertentschädigung statt Zeitwertentschädigung.
  • Kombinieren Sie Elektronikversicherung mit einer Betriebsunterbrechungsversicherung für Geräteschäden.
  • Ärzteversichert vergleicht Elektronikversicherungen für Arztpraxen und findet den passenden Schutz für Ihre Gerätewerte.

Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →