Gold gilt traditionell als Wertspeicher und Inflationsschutz und kann als Beimischung in einem diversifizierten Arzt-Portfolio eine Rolle spielen. Der empfohlene Anteil liegt für die meisten Investoren zwischen 5 und 10 Prozent des Gesamtportfolios. Gold wirft keine laufenden Erträge (Dividenden, Zinsen) ab, schützt aber langfristig vor Inflation und Währungsrisiken.

Hintergrund

Ärzte können in Gold über physisches Gold (Barren, Münzen), Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities) oder Goldminenfonds investieren. Physisches Gold ist nach einem Jahr Haltedauer steuerlich begünstigt: Verkaufsgewinne nach einer Haltefrist von mindestens einem Jahr sind einkommensteuerfrei (§ 23 Abs. 1 Nr. 2 EStG). Gold-ETCs unterliegen hingegen der Abgeltungsteuer. Lagerkosten für physisches Gold (Bankschließfach oder privater Tresor) müssen einkalkuliert werden. Die Liquidität von physischem Gold ist geringer als bei ETCs oder Fonds. Als reines Inflationsschutz-Investment sollte Gold als Ergänzung, nicht als Ersatz für produktive Anlagen (Aktien, Immobilien) betrachtet werden. Ein Portfolioanteil über 15 Prozent ist für die meisten Ärzte nicht empfehlenswert.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Begrenzen Sie den Gold-Anteil auf 5 bis 10 Prozent Ihres Gesamtportfolios.
  • Halten Sie physisches Gold mindestens ein Jahr, um die Steuerbefreiung auf Veräußerungsgewinne zu nutzen.
  • Sichern Sie physische Goldbestände durch ausreichende Versicherung (Inhaltsversicherung oder Tresor-Zusatz).
  • Prüfen Sie, ob Gold-ETCs für Ihre Anlagestrategie praktischer und kosteneffizienter sind als physisches Gold.
  • Ärzteversichert berät zur ganzheitlichen Vermögensstrategie und schützt Sachwerte durch die richtigen Versicherungen.

Quellen:

Blog-Übersicht

Persönliche Beratung zu diesem Thema?

Kostenfreie Erstberatung anfragen →