Eine angemessene Hausratversicherung ist für Ärzte besonders wichtig, da sie häufig über wertvollen Hausrat (hochwertige Elektronik, Kunst, Schmuck, Musikinstrumente) und ggf. ein Homeoffice für administrative Praxistätigkeit verfügen. Die Versicherungssumme muss den tatsächlichen Wiederbeschaffungswert aller Gegenstände abdecken, andernfalls besteht Unterversicherung.
Hintergrund
Die Hausratversicherung deckt typischerweise: Brand, Blitzschlag, Explosion, Leitungswasser, Sturm und Hagel sowie Einbruchdiebstahl und Vandalismus. Für Ärzte mit wertvollen Besitztümern sind Erweiterungen wichtig: Wertsachen-Klausel (Schmuck, Bargeld, Wertpapiere), Fahrraddiebstahl, Kunstgegenstände und Antiquitäten sowie Homeoffice-Einschluss (Praxisunterlagen, Computer). Die Versicherungssumme sollte mindestens 650 bis 800 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche betragen, bei hochwertiger Einrichtung entsprechend höher. Eine Unterversicherungsverzichts-Klausel schützt vor anteiliger Kürzung im Schadensfall. Für Praxis-Einrichtung und medizinische Geräte ist eine separate Inhaltsversicherung für die Praxis notwendig.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Erstellen Sie ein Inventarverzeichnis mit Fotos und Kaufbelegen für wertvolle Gegenstände.
- Prüfen Sie die Versicherungssumme auf Basis des tatsächlichen Neuwertes aller Gegenstände.
- Schließen Sie Wertsachen-Zusatzklauseln für Schmuck, Kunstgegenstände und teure Elektronik ein.
- Stellen Sie sicher, dass Homeoffice-Ausstattung und beruflich genutzte Gegenstände abgedeckt sind.
- Ärzteversichert berät zu einem vollständigen Versicherungskonzept für Ärzte, einschließlich Hausrat und Praxisversicherung.
Quellen:
- Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft: Hausratversicherung
- Stiftung Warentest: Hausratversicherung Vergleich
- VdS: Einbruchdiebstahl und Hausrat
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