Jeder Arzt, der im Alter nicht auf staatliche Unterstützung angewiesen sein möchte, braucht eine Pflegezusatzversicherung. Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nur eine Teilkaskoversicherung: Sie leistet zwar Pauschalbeträge je Pflegegrad, deckt aber nie die tatsächlichen Pflegekosten vollständig.

Hintergrund

Es gibt drei Modelle der Pflegezusatzversicherung: Pflegetagegeldversicherung (zahlt täglich einen festen Betrag), Pflegekostenversicherung (erstattet tatsächliche Kosten bis zur Versicherungssumme) und Pflegerente (zahlt monatliche Rente ab einem definierten Pflegegrad). Für Ärzte ist die Pflegetagegeldversicherung oft empfehlenswert, da sie flexibel eingesetzt werden kann.

Der Abschlusszeitpunkt ist entscheidend: Je früher, desto günstigere Beiträge. Gesundheitliche Vorbehalte können bei spätem Abschluss zu Beitragsaufschlägen oder Ausschlüssen führen. Staatlich geförderte Pflegezusatzversicherungen (Pflege-Bahr) bieten zwar geringe Beiträge, aber auch geringe Leistungen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Schließen Sie eine Pflegezusatzversicherung frühzeitig ab, idealerweise mit Mitte 30 bis 40.
  • Wählen Sie ein Pflegetagegeld, das zusammen mit der gesetzlichen Pflegeversicherung die realen Heimkosten abdeckt.
  • Achten Sie auf Wartezeiten, Gesundheitsfragen und Leistungsauslöser im Vertrag.
  • Vergleichen Sie Tarife unabhängig und beachten Sie Finanzstärke und Beitragsstabilität des Anbieters.
  • Ärzteversichert vergleicht Pflegezusatzversicherungen speziell für Ärzte und findet den passenden Schutz.

Quellen:

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