Eine PKV-Anwartschaft ermöglicht es, einen privaten Krankenversicherungsschutz für die Zukunft zu reservieren, ohne sofort die vollen Beiträge zu zahlen. Vor allem für Medizinstudenten oder junge Ärzte, die vorübergehend in der GKV verbleiben müssen, ist sie interessant.

Hintergrund

Bei einer kleinen Anwartschaft zahlt man einen geringen Beitrag und sichert sich damit das Eintrittsalter für den späteren Wechsel in die PKV. Bei einer großen Anwartschaft wird zusätzlich die Altersrückstellung aufgebaut. Wenn man in die PKV wechselt, entfällt eine neue Gesundheitsprüfung, da man bereits als Versicherter gilt.

Sinnvoll ist die Anwartschaft für: Medizinstudenten, die während des Studiums familienversichert oder GKV-versichert sind, Assistenzärzte mit vorübergehendem Pflichtversicherungsstatus und Ärzte, die ins Ausland gehen und die PKV-Mitgliedschaft pausieren.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Schließen Sie eine Anwartschaft ab, wenn Sie wissen, dass Sie später in die PKV wechseln möchten, aber aktuell nicht können.
  • Vergleichen Sie, ob eine große (mit Altersrückstellung) oder kleine Anwartschaft für Ihre Situation günstiger ist.
  • Achten Sie darauf, dass die Anwartschaft beim gleichen Anbieter gilt, bei dem Sie später eintreten möchten.
  • Eine Anwartschaft ist auch sinnvoll, wenn Sie nach einem Auslandsaufenthalt in Ihre bisherige PKV zurückkehren möchten.
  • Ärzteversichert berät zu PKV-Anwartschaften in allen Karrierephasen vom Medizinstudium bis zur Niederlassung.

Quellen:

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