Im Ruhestand sinkt das Einkommen, während PKV-Beiträge tendenziell weiter steigen. Eine rechtzeitige Planung zur Beitragsentlastung im Alter ist für jeden PKV-versicherten Arzt empfehlenswert. Es gibt verschiedene Instrumente, um die finanzielle Belastung zu mindern.
Hintergrund
PKV-Versicherte können einen Beitragsentlastungstarif abschließen, der im Ruhestand eine monatliche Zahlung ausschüttet, die den PKV-Beitrag reduziert. Dieser muss separat und möglichst früh abgeschlossen werden. Daneben gibt es die Option des Tarifwechsels nach §204 VVG in einen günstigeren Tarif ohne erneute Gesundheitsprüfung.
Ein weiterer Ansatz: Im Ruhestand kann der PKV-Versicherte in den Standardtarif oder den Basistarif wechseln, der deutlich günstigere Beiträge hat, aber auch reduzierte Leistungen bietet. Der Standardtarif ist nur für PKV-Altversicherte zugänglich.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Schließen Sie einen Beitragsentlastungstarif möglichst früh ab: Schon mit 35 bis 40 Jahren sind die Beiträge dafür sehr günstig.
- Prüfen Sie regelmäßig, ob ein Tarifwechsel nach §204 VVG wirtschaftlicher ist als der Fortbestand Ihres aktuellen Tarifs.
- Planen Sie die PKV-Kosten in Ihre Ruhestandsfinanzplanung konkret ein.
- Nutzen Sie den Arbeitgeberzuschuss zur PKV solange Sie angestellt sind, maximal.
- Ärzteversichert analysiert für Sie die optimale Kombination aus PKV-Tarif und Beitragsentlastungsstrategie.
Quellen:
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