Kinder von PKV-versicherten Eltern können privat krankenversichert werden. Im Gegensatz zur GKV gibt es für Kinder in der PKV keine beitragsfreie Familienversicherung. Kindertarife sind deshalb ein wichtiger Kostenfaktor für Ärzte mit Familie.

Hintergrund

PKV-Kindertarife sind monatlich je nach Anbieter und Leistungsumfang sehr unterschiedlich. Sie beginnen bei ca. 50 Euro monatlich und können bis zu 200 Euro oder mehr betragen. Entscheidend sind: Leistungsumfang, Gesundheitsprüfung beim Abschluss, Aufnahmegrenzen (viele Versicherer verlangen Aufnahme kurz nach Geburt) und Übergang in Erwachsenentarife.

Besonders für Neugeborene gibt es oft günstige Konditionen ohne Gesundheitsprüfung, wenn die Anmeldung innerhalb von zwei Monaten nach der Geburt erfolgt. Wer dieses Zeitfenster verpasst, riskiert Risikozuschläge oder Ablehnung.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Melden Sie Ihr Kind innerhalb der ersten zwei Monate nach der Geburt bei Ihrem PKV-Versicherer an, um eine Gesundheitsprüfung zu vermeiden.
  • Vergleichen Sie vor der Anmeldung Kindertarife verschiedener PKV-Anbieter hinsichtlich Leistungsumfang und Langzeitstabilität.
  • Achten Sie auf den nahtlosen Übergang vom Kinder- zum Erwachsenentarif ohne erneute Risikoprüfung.
  • Bei getrennten Elternteilen mit unterschiedlichem Versicherungsstatus prüfen Sie, ob GKV oder PKV für das Kind sinnvoller ist.
  • Ärzteversichert vergleicht PKV-Kindertarife und empfiehlt den optimalen Schutz für Ihren Nachwuchs.

Quellen:

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