Ärzte zählen zur Kernzielgruppe der privaten Krankenversicherung. Als Freiberufler oder gut verdienende Angestellte überschreiten sie in der Regel die Jahresarbeitsentgeltgrenze und können die PKV wählen. Für einen fundierten Vergleich brauchen sie mehr als einen Online-Rechner.

Hintergrund

Beim PKV-Vergleich für Ärzte zählen neben dem Preis vor allem: Leistungsumfang bei stationären Behandlungen (Chefarztbehandlung, Einbettzimmer), Zahnarztleistungen, Rehabilitation, Leistungen bei psychischen Erkrankungen (BU-relevant), Beitragsstabilität des Anbieters über 10 bis 20 Jahre, Behandlung von Vorerkrankungen und Selbstbehaltsoptionen.

Junge Ärzte im Studium oder der Assistenzzeit profitieren von Spezialtarifen, die ohne Gesundheitsprüfung oder mit vereinfachter Prüfung abgeschlossen werden können. Ältere Ärzte müssen stärker auf die Langzeitperspektive achten.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Nutzen Sie keine reinen Online-Vergleichsportale: Sie bilden selten alle relevanten Tarife und Konditionen ab.
  • Holen Sie mindestens drei Angebote von unabhängigen Maklern ein.
  • Prüfen Sie die Beitragsstabilität der letzten 10 Jahre anhand öffentlicher Statistiken.
  • Berücksichtigen Sie Ihre berufliche Situation: Selbständige brauchen andere Tarife als angestellte Klinikärzte.
  • Ärzteversichert ist spezialisiert auf PKV-Vergleiche für Ärzte und begleitet Sie von der Auswahl bis zum Abschluss.

Quellen:

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