Praxis-Apps unterstützen den ärztlichen Alltag in vielfältiger Weise: Terminbuchung, Dokumentation, Medikamenten-Checks, Patientenkommunikation, Abrechnungshilfen. Welche App sinnvoll ist, hängt von der Praxisgröße, dem Fachgebiet und der IT-Infrastruktur ab.

Hintergrund

Zu den relevanten App-Kategorien für Ärzte gehören: Praxisverwaltungssoftware mit App-Funktion (z.B. Tomedo, mediciniq), Telemedizin-Plattformen (TeleClinic, Arztermin), Arzneimittelinformationen (Rote Liste, Gelbe Liste), klinische Entscheidungsunterstützung (Amboss, UpToDate) und Kommunikationstools (KIM für Arzt-zu-Arzt-Kommunikation).

Datenschutzrechtlich gilt: Alle Apps, die Patientendaten verarbeiten, müssen DSGVO-konform sein. Auftragsverarbeitungsverträge sind Pflicht. Apps mit Serverstandort außerhalb der EU sind problematisch.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Prüfen Sie jede neue Praxis-App auf DSGVO-Konformität und Serverstandort, bevor Sie Patientendaten eingeben.
  • Stellen Sie sicher, dass externe Apps mit Ihrer Praxisverwaltungssoftware kompatibel sind.
  • Schulen Sie Ihr Team im sicheren Umgang mit digitalen Tools.
  • Achten Sie auf Zertifizierungen (CE, DiGA-Zulassung), die Qualität und Sicherheit bestätigen.
  • Ärzteversichert weist darauf hin: Cyberrisiken durch schlecht gesicherte Apps können versicherungsrelevant sein. Klären Sie Ihren Cyber-Schutz.

Quellen:

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