Praxis-Benchmarking bedeutet, die wirtschaftlichen Kennzahlen der eigenen Arztpraxis mit dem Durchschnitt oder den Besten der Fachgruppe zu vergleichen. Wer weiß, wo er steht, kann gezielt investieren, sparen oder Prozesse optimieren.

Hintergrund

Wichtige Benchmarking-Kennzahlen für Arztpraxen: Umsatz pro Vollzeitarzt, Personalkosten in Prozent des Umsatzes, Materialkosten, Investitionsquote, Fallzahl pro Quartal, Kosten pro Behandlungsfall. Datenquellen sind KBV-Statistiken, Praxisbarometer und Verbandsauswertungen der jeweiligen Fachgesellschaft.

Praxen, die dauerhaft unter dem Fachgruppendurchschnitt liegen, riskieren wirtschaftliche Probleme und möglicherweise den Verlust des Vertragsarztsitzes bei anhaltender Unterversorgung laut KV-Prüfung.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Fordern Sie jährlich vom KBV-Praxisbarometer oder Ihrer Fachgesellschaft Vergleichswerte für Ihre Fachgruppe an.
  • Analysieren Sie Abweichungen: Liegen Sie bei Personalkosten oder Materialeinsatz über dem Durchschnitt?
  • Nutzen Sie Benchmarking nicht nur als Kontrollinstrument, sondern als Investitionshilfe (was lohnt sich?).
  • Arbeiten Sie mit Ihrem Steuerberater an regelmäßigen Betriebsvergleichen.
  • Ärzteversichert berät auch zu Versicherungslösungen, die wirtschaftliche Risiken beim Benchmarking-Optimierungsprozess absichern.

Quellen:

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