Radiologiepraxen gehören zu den kapitalintensivsten Arztpraxen überhaupt. MRT, CT und Röntgengeräte kosten mehrere Hunderttausend bis Millionen Euro. Neben der Investitionsplanung ist eine spezialisierte Versicherungsabsicherung unerlässlich.

Hintergrund

Investitionskosten in der Radiologie: MRT (500.000 bis 2 Mio. Euro), CT (300.000 bis 700.000 Euro), Röntgenanlage (50.000 bis 200.000 Euro). Hinzu kommen Raumkosten für strahlungsabschirmende Bauweise, Wartungsverträge und die Ausrüstung mit Strahlenschutzbeauftragtem und Sachverständigenprüfungen.

Versicherungsrechtlich relevant: Maschinenbruchversicherung für Geräte, Betriebsunterbrechungsversicherung (Geräteausfall = kein Umsatz), Strahlenrisiken (Berufshaftpflicht mit Strahlenklausel), Elektronikversicherung für IT-Systeme und PACS.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Schließen Sie für alle bildgebenden Geräte eine Maschinenbruchversicherung mit Ertragsausfallklausel ab.
  • Prüfen Sie, ob Ihre Berufshaftpflicht explizit radiologische Tätigkeiten und Strahlenrisiken abdeckt.
  • Dokumentieren Sie alle Strahlenschutzmaßnahmen und Geräteprüfungen lückenlos.
  • Leasing von Radiologiegeräten kann die Investitionslast reduzieren und bietet oft integrierte Wartungsverträge.
  • Ärzteversichert berät Radiologiepraxen zu spezialisierten Maschinenbruch- und Betriebsunterbrechungslösungen.

Quellen:

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