Eine Risikolebensversicherung ist für Ärzte in zwei Situationen unverzichtbar: wenn Angehörige (Familie, Partner) finanziell von ihnen abhängig sind, und wenn Praxiskredite oder andere Verbindlichkeiten im Todesfall beglichen werden müssen. Sie zahlt eine vereinbarte Summe im Todesfall aus.

Hintergrund

Im Gegensatz zur Kapitallebensversicherung hat die Risikolebensversicherung keinen Sparanteil. Sie ist günstig und dient ausschließlich der Hinterbliebenenabsicherung. Die Versicherungssumme sollte das 3- bis 5-fache des Jahresbruttoeinkommens betragen, mindestens aber die Höhe aller ausstehenden Kredite abdecken.

Ärzte haben je nach Gesundheitszustand sehr unterschiedliche Konditionen. Nicht-Raucher zahlen deutlich weniger als Raucher. Zusätzliche Risikofaktoren (gefährliche Hobbys, Vorerkrankungen) können zu Zuschlägen führen.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Schließen Sie eine Risikolebensversicherung ab, sobald Sie Kinder haben oder einen Kredit für die Praxis aufnehmen.
  • Wählen Sie eine fallende Versicherungssumme (annuitätisch), wenn Sie die Versicherung primär zur Kreditabsicherung nutzen.
  • Vergleichen Sie mindestens 5 Angebote: Die Preisspanne ist bei Risikolebensversicherungen erheblich.
  • Klären Sie beim Abschluss alle Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß, um im Schadensfall keine Leistungsfreiheit zu riskieren.
  • Ärzteversichert vergleicht Risikolebensversicherungen für Ärzte nach Deckungssumme und Beitragshöhe.

Quellen:

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