Medizinstudenten stehen vor der Wahl: GKV-Studententarif, Familienversicherung über Eltern oder PKV-Anwartschaft. Die Entscheidung hat langfristige Konsequenzen und sollte in der frühen Studienphase gut überlegt werden.
Hintergrund
Studenten bis 25 Jahre können in der GKV beitragsfrei über ihre Eltern familienversichert sein, wenn diese selbst GKV-Versichert sind und das Einkommen des Studenten unter 505 Euro monatlich liegt. Der GKV-Studenten-Pflichtbeitrag (2025 ca. 100 bis 140 Euro monatlich) gilt ab 25 Jahren oder bei höherem Einkommen.
PKV-versicherte Medizinstudenten können eine Anwartschaft abschließen, die den PKV-Eintritt nach dem Studium ohne neue Gesundheitsprüfung ermöglicht. Das sichert das Eintrittsalter und ist günstig, wenn man früh einschlägt.
Praktische Hinweise für Ärzte
- Informieren Sie sich frühzeitig über alle Optionen und deren langfristige Konsequenzen.
- Prüfen Sie, ob eine PKV-Anwartschaft sinnvoll ist, um später günstige Konditionen zu sichern.
- Beachten Sie: Ein Wechsel von der GKV in die PKV ist nach dem Studium möglich, sobald das Einkommen die Jahresarbeitsentgeltgrenze überschreitet.
- Nutzen Sie das PJ als Pflichtpraktikum: Hier sind Sie über die Hochschule oder als GKV-Mitglied weiterhin günstig versichert.
- Ärzteversichert berät Medizinstudenten zu optimalen Krankenversicherungsstrategien für jeden Abschnitt des Studiums.
Quellen:
- GKV-Spitzenverband: Studenten in der GKV
- PKV-Verband: Studenten
- Bundesministerium für Bildung: BAföG und KV
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