Ärzte in den 50ern stehen vor einer entscheidenden Phase im Vermögensaufbau: Es sind noch 10 bis 15 Jahre bis zum Ruhestand, und das Einkommen ist typischerweise auf dem Höhepunkt. Diese Phase muss intensiv genutzt werden, um Versorgungslücken zu schließen.

Hintergrund

Wer mit 50 noch keine substanzielle private Altersvorsorge hat, sollte jetzt mit maximaler Sparquote einsteigen. Günstig: Kinder sind oft aus dem Haus, Wohneigentum ist abbezahlt, und das Einkommen erreicht seinen Höhepunkt. Die Basisrente (Rürup) bietet in diesem Alter besonders hohe Steuerersparnisse.

Weniger sinnvoll in den 50ern: Langfristige Investitionen mit sehr langen Amortisationszeiträumen (z.B. Wohnimmobilien ohne konkreten Plan). Besser: Liquide Anlagen und sofort wirksame Vorsorgeinstrumente.

Praktische Hinweise für Ärzte

  • Erhöhen Sie die Basisrentenbeiträge auf das steuerlich maximale Niveau.
  • Investieren Sie in breit diversifizierte ETF-Sparpläne mit monatlichen Raten.
  • Planen Sie die Praxisabgabe und den daraus resultierenden Einmalerlös steuerlich optimal.
  • Vermeiden Sie in den 50ern noch langfristige Kreditverpflichtungen für neue Praxisinvestitionen.
  • Ärzteversichert erstellt eine Bilanz Ihrer Altersvorsorge und zeigt, welche Maßnahmen in den 50ern noch sinnvoll sind.

Quellen:

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